Hintergrundinformationen zur szenischen Lesung „Lampedusa, 3. Oktober 2013“

Vielen Dank an alle, die heute an der Szenischen Lesung „Lampedusa, 3. Oktober 2013“ teilgenommen haben. Es war eine sehr bewegende Veranstaltung. Nochmals vielen Dank auch an Antonio Umberto Riccò, der Autor der Lesung und an Francesco Impastato, der die Musik komponierte. Dies alles wäre nicht möglich gewesen ohne die AG „Unser Herz schlägt auf Lampedusa“ http://www.lampedusa-hannover.de/3-artikel/ Very special thanks to John of the Group Lampedusa in Hamburg for sharing an participating!   Weiterhin die Bitte an alle, denen es möglich ist: Unterstützt gerne die Gruppe Lampedusa in Hamburg mit Spenden.   Überweisungen bitte mit Stichwort “Hamburg” an folgendes Konto: Förderverein Karawane e.V. Kontonummer: 40 30 780 800 IBAN: DE28 4306 0967 4030 7808 00 BIC: GENO DE M1 GLS GLS Gemeinschaftsbank eG BLZ: 430 609 67 Sharen...

Konferenz „Blackfacing Weißsein und Definitionsmacht am zeitgenössischen deutschen Theater“ – Texte

Vielen Dank an alle, die gestern an der Konferenz „Blackfacing, Weißsein und Definitionsmacht am zeitgenössischen deutschen Theater“ teilgenommen haben! Es war eine sehr informative, spannende Veranstaltung! Wie angekündigt, hier noch einmal die Texte zum nachlesen (in englisch). Sandrine Micosssé-Aikins „Not just a Blackened Face“ Julia Lemmle „Ich bin kein Nazi! The Blackface Debate in the German Mainstream Media“ Azadeh Sharifi „On the Representation of Artists of Color in German Theatre“ Daniele Daude „Racialization in Contemporary German Theatre“ Sharon Dodua Otoo „(Ab)using Fadoul and Elisio: Unmasking Representations of Whiteness in German Theatre“   Außerdem: Die Petition der Geflüchtetengruppe von der Gerhardt-Hauptmann-Schule in Berlin. Bitte unterschreibt und verteilt sie weiter! Sharen...

Schwarzes Kulturfestival Hamburg – Die 3. Woche

Filmvorführung mit Publikumsgespräch MIT DGS-DOLMETSCHUNG am 23.6. ab 19 Uhr: „Rassismus und Diskriminierung im Alltag“ Am 23. Juni werden „Schwarz bleibt schwarz“ (Deutsche Gebärdensprache mit Deutsch) von Vincent Hesse und „Shit some white Germans say to Black Germans“ (Deutsch mit Untertiteln) von Sidney Frenz gezeigt. In den Videos wird Alltagsrassismus thematisiert. Nach der Präsentation der einzelnen Videos wird es die Möglichkeit geben sich mit den Präsentierenden auszutauschen und Fragen zu stellen. Es darf und soll auch um Mehrfachdiskriminierungen gehen, da Vincent Schwarz und taub ist. Ziel der Veranstaltung ist es, auf die verschiedenen Arten der (rassistischen) Diskriminierung aufmerksam zu machen und darüber zu informieren. Special Guest: Matthew, ein tauber Rapper, wird performen!   Die Veranstaltung wird in Deutsche Gebärdensprache (DGS) gedolmetscht.   Ebenfalls werden an diesem Abend sich vorstellen: Afrokids! Eine Gruppe für Afrodeutsche Kinder und Jugendliche und ihre Eltern. Gemeinsam wird gespielt, erlebt, diskutiert und sich gestärkt.Es werden Inhalte, Themen und Motivationen der Gruppe vorgestellt.     Offener Diskussionabend mit „Lampedusa in Hamburg“ am 24.6. ab 19 Uhr: Seit fast zwei Jahren kämpft die Gruppe Lampedusa in Hamburg für ein dauerhaftes Bleiberecht. Als Geflüchtete des Lybien-Krieges kamen sie auf gefährlichen (Um-)Wegen nach Deutschland, wo ihnen trotz andauernder, breiter und tatkräftiger Unterstützung aus der Bevölkerung bisher das Bleiberecht verwehrt wurde. Mehrere Mitglieder der Gruppe bieten an diesem Abend den Dialog für Interessierte an.   Konferenz am 28.6. ab 14 Uhr: Where the wild things are. Blackface, (Konstruktion von) Weißsein und Definitionsmacht am zeitgenössischen deutschen Theater Sandrine Micossé-Aikins, Dr. Azadeh Sharifi, Sharon Dodua Otoo, Dr. Danièle Daude & Julia Lemmle werden in fünf halbstündigen Vorträgen verschiedene Blickwinkel der deutschen Theaterlandschaft...

Schwarzes Kulturfestival Hamburg – Die 2. Woche

  Filmvorführung „Kicking‘ it with the Kinks“ mit Diskussion am 20.6. ab 17 Uhr: „Fakt ist: Im 21. Jahrhundert gibt es eine wachsende Besessenheit mit einer universellen Definition von Schönheit. So können wir sicher sagen, dass Haar nicht „nur“ Haar ist. Was nun? In der dringend benötigten Dokumentation „Kickin it with the Kinks“ erforscht Mundia die Komplexität der Haarpflege bei Frauen und vor allem bei Frauen afrikanischer Abstammung . Während viele sich dazu entschlossen, Teil des wachsenden Trends der „Natürlichen Haare“ zu werden, wenden andere weiterhin enorme Mengen an Zeit, Energie und Geld aufw, um unnatürlich langes, fließendes Haar zu erreichen. Die Geschichte von afro-strukturiertem Haar wird nochmals beleuchtet, Normen aus derselbigen erforscht und die Gefahren durch chemischen Produkte vorgestellt. Mundia, die Studentin in Manchester ist, beschloss, das Thema tiefer zu erforschen, um ihre eigenen Fragen bezüglich des Tragens natürlichen Haars beantworten. Sie dokumentiert die Realitäten, wie viel Zeit, Mühe und Geld Frauen für ihre Haarpflege aufbringen und trifft sich mit Spezialisten welche zu Aspekten der Geschichte der afro-strukturierten Haare und der dauerhaft boomenden Haarprodukt- und Haarverlängerungsindustrie Einsichten ermöglichen. . Diese Reise ermöglicht ihr, Einblicke zu haben und geben ihr die Kraft, ihre eigene Schönheit anzunehmen. Weitere Informationen hier. Die Regisseurin wird zu einer Diskussion nach dem Film zur Verfügung stehen.   Poetry Slam am 20.6. ab 20 Uhr: CALL OUT LOUD Drei -sehr unterschiedliche – Frauen, mit einer gemischten Leidenschaft für Sprache, Wort und Klang, verwoben zu Geschichten Call out Loud sind Tinapu, Samila und Maseho – Poetry und Storytelling mit Wortwitz, und viel Power – zynisch, charmant und auch humorvoll laden die drei Künstlerinnen an diesem Abend...

Performance „Hamburg (IR)REalities“

Die heutige Premiere des Stücks „Die N….“ entfällt, die Performance „Hamburg (IR)REalities“ findet  trotzdem statt! 14.6. ab 19 Uhr Performance zur Eröffnung des Kulturfestivals Am 14.6. sollte im Schauspielhaus die Premiere von Jean Genets „Die N….“ stattfinden, ein Werk, das die Darstellung Schwarzer Menschen als Spiegel für den gesellschaftlichen Umgang mit Aussenseitern ge- oder missbraucht, je nach Interpretation. Nach Aussagen des Regisseurs sollen die bis heute andauernden Zerrbilder von Schwarzen Menschen und dem afrikanischen Kontinent angeprangert werden. Tatsächlich jedoch werden durch die unkommentierte Titulierung und die Werbekampagne, die sich rassistischer Stilmittel bedient, Schwarze Menschen und der afrikanische Kontinent (wieder einmal) verhöhnt. Gleichzeitig zur festlichen Premiere werden auch am 14. 6. wieder Schwarze Menschen, nämlich die Lampedusa Flüchtlinge, in ihrem Zelt am Steintorplatz versuchen, auf ihre rechtlose und verzweifelte Lage aufmerksam zu machen und einen neuen Tag der Not zu überleben. Zwischen dem Infozelt der Flüchtlinge und dem Deutschen Schauspielhaus liegen nur wenige hundert Meter … Die Performance Hamburg (IR)REalities ist ein künstlerischer Kommentar zu diesem Aufeinanderprallen extremer Hamburger Realitäten auf engstem innenstädtischen Raum. Die Performance will die Verbundenheit dieser beiden Hamburger gesellschaftlichen Zustände sichtbar machen. Kommt gern und partizipiert als Plakatträger_innen! Seid Teil einer stillen Performance! Einweisung ab 18 Uhr Treffpunkt am Protestzelt der Gruppe Lampedusa in Hamburg, Steintorplatz. Ab 19 Uhr Start der Performance: Menschen“kette“ vom Steintorplatz über die Kirchenallee bis zur Langen Reihe. Sharen...