Seit 400 Jahren leben Schwarze in Deutschland – und bis heute werden sie über ihre Hautfarbe identifiziert und diskriminiert. Die Tatsache, dass Schwarze deutlich häufiger ohne konkreten Verdacht in Polizei-Kontrollen geraten, ist seit Jahren unter dem Stichwort „racial profiling“ Gegenstand einer kritischen politischen Diskussion. Viele Weiße erleben es immer noch als Widerspruch, wenn ein Schwarzer die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt. Aussagen wie „Sie sprechen aber gut Deutsch für einen Afrikaner!“ oder „Woher kommen Sie denn eigentlich her?“ signalisieren Schwarzen, dass sie immer noch als Fremde, als nicht dazugehörig wahrgenommen werden. Die „Initiative Schwarze Menschen in Deutschland“ bringt die Interessen und Themen schwarzer Menschen in die Öffentlichkeit. Der Verein feierte im Januar 2016 bereits 30 jähriges Bestehen und Quarks & Co hat einige der Aktivisten getroffen.