1. Das ISD-Bundestreffen

Im November 1985 riefen zum ersten Mal Schwarze Frauen und Männer bundesweit zu einem Treffen in Wiesbaden auf, um aus der damals erlebten Isolation einer mehrheitlich weißen Gesellschaft herauszutreten. Bis heute findet dieses Treffen jährlich statt. Seit den Anfängen hat sich viel verändert. Aus einer überschaubaren Anzahl von Kontakten wurde eine vielschichtige Vernetzung.
Aus einer überschaubaren Anzahl von Kontakten wurde eine vielschichtige Vernetzung. Schwarze Menschen bearbeiten Themen miteinander, schaffen Diskussionsforen und Wissen, gestalten ihren privaten wie den öffentlichen Raum. Beim Bundestreffen gibt es Workshops, Vorträge, Gespräche, Austausch, Infostände, Kinderprogramm und viel Raum zur Selbstgestaltung. Abends gibt es Unterhaltung mit Filmen, Performance, Lesungungen und Party. Die Teilnahmegebühren seit 2012. inklusive Unterbringung, Essen und allen Veranstaltungen:
- Erwachsene ab 18 Jahre: Eur 124,00
- Vollmitglieder Erwachsene ab 18 Jahre: Eur 105,00
- Kinder/Jugendliche 12 – 17 J.: Eur 82,50
- ersten 2 Kinder 3 – 11 J.: je Eur 32,50, weitere frei
- Kinder 0 – 2 J.: frei
- Zuschlag Barzahlung / EC-Cash vor Ort: Eur 3,00
Für das Bundestreffen sind wir innerhalb der Community jedes Jahr auf der Suche nach Menschen, die Lust haben sich in Form von Vortrag, Lesung, Workshop oder auch Kinder bzw. Jugendprogramm einzubringen. Da sich das Bundestreffen eine politische Veranstaltung ist, finanzieren wir es komplett aus eigenen Mitteln. Alle die dazu beitragen sind ehrenamtlich dabei.
Nächster Termin: Vom 26. – 29.07.2012 in Helmarshausen
Hier bitte die Anmeldung runter laden:
Häufig gestellte Fragen (Unterseite einbauen)
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2. Die Ausstellung Homestory Deutschland

Die Ausstellung “Homestory Deutschland – Schwarze Biographien in Geschichte und Gegenwart”, wurde von der “Initiative Schwarze Menschen in Deutschland” (ISD Bund e.V.) sowohl initiiert, als auch organisiert und von der Bundeszentrale für politische Bildung im Rahmen des Projektes “Africom” gefördert.
Sie ist ein kollektives Selbstportrait. Es greift afrikanische, afrikanisch amerikanische und Schwarze deutsche Erinnerungstraditionen auf, in denen der mündlichen und schriftlichen Weitergabe von gelebter Erfahrung eine maßgebliche Rolle zukommt. Mit der Zusammenschau von 27 visuell aufbereiteten Biografien Schwarzer Männer und Frauen aus drei Jahrhunderten lässt sich einerseits exemplarisch erhellen, in welcher Weise sich gesellschaftliche und damit systemische Rahmenbedingungen in einzelne Lebensgeschichten einschreiben und diese formen und prägen. Andererseits wird es möglich, individuelle Verhandlungen und Entscheidungsfähigkeiten nachzuvollziehen und den ihnen innewohnenden aktiven und bewussten Gestaltungswillen hervortreten zu lassen, der die stete und oftmals mühsame Auseinandersetzung mit der weißen Mehrheitsgesellschaft eindrucksvoll bezeugt.
Die Ausstellung präsentiert 27 Biographien Schwarzer Menschen, die im Laufe von drei Jahrunderten in Deutschland ihren Lebensmittelpunkt hatten bzw. noch haben. Seit August 2006 ist die Wanderausstellung in zahlreichen Städten Deutschlands zu sehen. 2008 tourte eine Kopie der Ausstellung durch die verschiedensten Goethe-Institute Afrikas. Bis heute finden bundesweit regelmäßige Ausstellungen statt. Die Ausstellung kann auch angefragt werden.
Nächste Termine: Infos HIER.

