Die Ausstellung Homestory Deutschland

Die Ausstellung “Homestory Deutschland – Schwarze Biographien in Geschichte und Gegenwart”, wurde von der “Initiative Schwarze Menschen in Deutschland” (ISD Bund e.V.) sowohl initiiert, als auch organisiert und von der Bundeszentrale für politische Bildung im Rahmen des Projektes “Africom” gefördert.

Sie ist ein kollektives Selbstportrait. Es greift afrikanische, afrikanisch-amerikanische und Schwarze deutsche Erinnerungstraditionen auf, in denen der mündlichen und schriftlichen Weitergabe von gelebter Erfahrung eine maßgebliche Rolle zukommt. Mit der Zusammenschau von 27 visuell aufbereiteten Biografien Schwarzer Männer und Frauen aus drei Jahrhunderten lässt sich einerseits exemplarisch erhellen, in welcher Weise sich gesellschaftliche und damit systemische Rahmenbedingungen in einzelne Lebensgeschichten einschreiben und diese formen und prägen. Andererseits wird es möglich, individuelle Verhandlungen und Entscheidungsfähigkeiten nachzuvollziehen und den ihnen innewohnenden aktiven und bewussten Gestaltungswillen hervortreten zu lassen, der die stete und oftmals mühsame Auseinandersetzung mit der weißen Mehrheitsgesellschaft eindrucksvoll bezeugt.

Seit August 2006 ist die Wanderausstellung in zahlreichen Städten Deutschlands zu sehen. 2008 tourte eine Kopie der Ausstellung durch die verschiedensten Goethe-Institute Afrikas. Bis heute finden bundesweit regelmäßige Ausstellungen statt. Die Ausstellung kann auch angefragt werden.

Die Homestory Ausstellung ist ab 23.1.2013 in Nürnberger Künstlerhaus im KunstKulturQuartier zu sehen und vom 15.3 – 7.4.2013 in Hamburg im Westwerk Hamburg

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