Black History Month (BHM)

Jedes Jahr im Februar wird in zahlreichen Ländern der Black History Month (BHM) gefeiert. Diese Tradition geht auf das Jahr 1926 zurück, als der Historiker Carter G. Woodson eine Veranstaltungsreihe initiierte, um die breite Öffentlichkeit in den USA über Schwarze Geschichte und die kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leistungen der afro-amerikanischen Bevölkerung aufmerksam zu machen. Der erste BHM in Deutschland fand 1990 in Hamburg statt. Er wurde von der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V. (ISD) organisiert und sollte die Geschichte Schwarzer Menschen in Deutschland würdigen.

Frankfurt (2. – 23. Februar 2013)

Zum Programmflyer

Lesung, Performance, Film, Diskussion und Party: In diesem Jahr wird die ISD-Regionalgruppe Frankfurt in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen daran anknüpfen und beim ersten BHM in Frankfurt aus aktuellem Anlass vor allem das Thema „Racial Profiling“ aufgreifen.

Auftaktparty mit jede Menge Musik: Dance Classics, R’n’B, Hip Hop und House. Mit den Eintrittsgeldern werden Aktionen im Rahmen der Kampagne finanziert. Veranstaltung auf Facebook zum Weiterleiten. Circus, Bleichstraße 46, Eintritt: 5 Euro

Szenische Lesung “Also by Mail” von Olumide Popoola. Infos zum Buchprojekt hier.
Spoken Word Performance “Die Akte James Knopf” von und mit Performer, Dichter und Aktivist Philipp Khabo Koepsell. Infos hier.
Samstag, 16.Februar um 20 Uhr im Circus. Eintritt frei

Podiumsdiskussion zum Thema “Racial Profiling” mit Vertreter_innen der Initiative Christy Schwundeck, der ISD, Amnesty International, den Grünen und dem Institut für Menschenrechte. Infos zur Kampagne hier. Die Kampagnenseite auf Facebook.
Donnerstag, 21. Februar um 19:30 Uhr im Circus. Eintritt frei

Dokumentarfilm “Residenzpflicht”. Filmgespräch mit Vertreter_innen von The Voice Refugee Forum. Refugees Emancipation und Women in Exile. Infos zum Film hier. Samstag, 23. Februar um 14 Uhr im Mal Seh’n Kino. Eintritt frei

Der erste Black History Month in Frankfurt am Main findet in Gedenken an Floppy, unseren toten Freund, Bruder und Mitstreiter statt. Wir danken Dir für Deine Unterstützung, Loyalität und Ehrlichkeit.

 

Hamburg: Seit dem ersten Hamburger BHM vor 15 Jahren, der anfangs in kleinerem Rahmen von der US-amerikanischen Sängerin Cynthia Utterbach initiiert wurde, ist die Popularität und das Programm stetig gewachsen. Mit einem reichhaltigen Programm aus künstlerischen Darbietungen diverser musikalischer Stilrichtungen, Tanzvorführungen, Vorträgen, Diskussionen, Ausstellungen, Filmbeiträgen, Poetry, Lesungen, Workshops, Talkshows, kulinarische Spezialitäten, Kunsthandwerk und einem speziellen Jugendprogramm erreichte der BHM in Hamburg ein stetig wachsendes Publikum.

Die Veranstaltungen des BHM stehen allen interessierten Menschen offen und fördern ein besseres Verständnis untereinander. Für Kinder und Jugendliche bietet sich eine gute Möglichkeit der positiven Identifikation mit der Schwarzen Gemeinschaft Hamburgs.
Mehr Infos hier. www.bhmhamburg.de

Berlin: Im Februar 1991 wurde von der ISD-Berlin erstmalig der Black History Month organisiert und zehn Jahre erfolgreich durchgeführt. Die Idee kam von Patricia Elcock, Danny Hafke und Mike Reichel. Sehr schnell wurde aus dem anfänglich kleinen und regional verorteten Projekt ein bundesweiter Event. 2009 wurde in Berlin von lokal Aktivist_innen ein ISD-Berlin-BHM wiederbelebt. Seit dem gibt es von der ISD jedes Jahr in Berlin mindestens eine Veranstaltung.