“Black Lives Matter – Berlin” Protestmarsch

„It is our duty to fight for our freedom. It is our duty to win. We must love each other and support each other. We have nothing to lose but our chains.“ – Assata Shakur Let us stand in solidarity — let our voices be heard!The second “Black Lives Matter – Berlin” protest will take place on July 22nd , starting from 6pm. The march will start atU Bahn M*straße and we will roughly walk 1.5 to 2 hoursvia Charlottenstraße, Rudi-Dutschke-Straße, Oranienstraße (with a stop at Oranienplatz), Kottbusser Damm until we reach Hermannplatz at around 8pm.At Herrmannplatz a speakers corner awaits and there will be music for us to get together until 11pm. „Es ist unsere Verpflichtung für unsere Freiheit zu kämpfen. Es ist unsere Verpflichtung zu gewinnen. Wir müssen uns gegenseitig lieben und uns unterstützen. Wir haben nichts zu verlieren als unsere Ketten“ – Assata Shakur  Lasst uns solidarisch zusammen stehen – lasst unser Stimmen hörbar werden!   Der zweite “Black Lives Matter – Berlin” Protestmarsch findet am 22.July 2016 um 18.00 statt.   Der Protestmarsch startet an der M*straße und wir werden voraussichtlich 1,5 bis 2 Stunden laufen – die Route ist; Charlottenstraße, Rudi-Dutschke-Straße, Oranienstraße (Zwischenkundgebung Oranienplatz), Kottbusser Damm,  Hermannplatz.   Am Hermannplatz erwartet uns eine „speakers corner“ und Musik bis 23.00   Schließt euch an, verbreitet den Aufruf and bring a friend   hier geht’s zum Facebook Event Sharen...

Bündnis „Völkermord verjährt nicht!“

Pressemitteilung vom 13.6.2016 Völkermord an den Ovaherero und Nama sofort anerkennen! Das Bündnis „Völkermord verjährt nicht!“ begrüßt die am 12.6.2016 in der ZDF-Sendung „Berlin direkt“ geäußerte Kritik des Bundestagspräsidenten Prof. Norbert Lammert am Ausbleiben einer offiziellen Anerkennung des deutschen Genozids an den Ovaherero und Nama 1904-08 durch den Deutschen Bundestag. Mit seinem Hinweis auf Bedauern und Peinlichkeit spricht der Bundestagspräsident, wenn auch in höchst verhaltener Sprache, schwerwiegende Versäumnisse der offiziellen deutschen Politik an. Die langjährige Weigerung aufeinanderfolgender Bundesregierungen, den Völkermord in Namibia anzuerkennen bleibt ein Armutszeugnis für die Bundesrepublik Deutschland und passt in keiner Weise zu deren Selbstbild als „Erinnerungsweltmeister“ und dem damit verbundenen beispielgebend kritischen Umgang mit der eigenen Geschichte. Es ist beschämend, dass sich die deutsche Politik dieses Versäumnis vom türkischen Präsidenten Erdoğan in einem Atemzug mit dessen rassistischen und übergriffigen Beschimpfungen von Bundestagsabgeordneten vorwerfen lassen muss. Hier ist der Bundesregierung, aber auch aufeinanderfolgenden Mehrheiten im Bundestag die jahrzehntelange Verweigerung einer ehrlichen Auseinandersetzung mit der kolonialen Vergangenheit Deutschlands in erschreckender Weise auf die Füße gefallen. Ungeachtet seiner Mahnung ist Prof. Lammerts Hinweis auf die in den nächsten Monaten zu erwartende Entschließung des Bundestages und die laufenden Regierungsverhandlungen mit Namibia hingegen nicht geeignet, dieses schwerwiegende Versäumnis des Parlaments wett zu machen. Leider werden auch diese Verhandlungen weiterhin unter Ausschluss der Vertretungen der Ovaherero und Nama als Nachfahren derer stattfinden, die aufgrund ihres antikolonialen Widerstandes zu Opfern des Völkermordes wurden. Das Bündnis „Völkermord verjährt nicht!“ bekräftigt daher seine Forderung nach einer umgehenden offiziellen Anerkennung des Völkermordes durch den Deutschen Bundestag, die Bundesregierung und den Bundespräsidenten sowie einer Bitte um Entschuldigung gegenüber den Ovaherero und Nama. Für die dann erforderlichen...

*Herero und Nama reichen Klage gegen Deutschland in Den Haag ein *

Presseerklärung der OvaHerero Traditional Authority vom 17.5.2016, welche die Einreichung einer Klage von Opfervertretungen der Herero und Nama am Internationalen Gerichtshof in Deen Haag gegenüber der Bundesrepublik Deutschland bzgl. des Genozids in der ehemaligen Kolonie „Deutsch-Südwestafrika“ 1904-08 bekannt gibt. NAMA AND OVAHERERO LEADERS PUT GERMAN GOVERNMENT ON TERMS Namibia’s victim communities have given terms through lawyers in London and New York, imploring the German Government to respond by 1st May 2016 or face litigation through the International Tribunal in the Hague. Bob Kandetu, spokesperson for the Ovaherero Traditional Authority (OTA) revealed this in Windhoek on Tuesday 17th May 2016. Kandetu stated that leaders of the victim communities have after long contemplation, resolved to take the bull by the horns. He recalled that Paramount Chief Vekuii Rukoro had during 2014 given 2nd October 2015 as ultimatum by which Germany should respond on that country’s stance with regard to the Nama and Ovaherero Genocide and Reparations drive. On the 4th October 2015 Rukoro addressed an International media event in Otjinene, at which he took stock of the situation and alerted the International community to watch the space. Suddenly there were some rumblings from the Bundestag in Germany to the effect that the president of that parliament had made public that what had happened in South West Africa of 1904-1908 Vis a Vis the Namas and Ovaherero was Genocide. On 11 December 2015 President Geingob summoned the Nama Technical Committee on Genocide and the Ovaherero/Ovambanderu Genocide Foundation (OGF) to State House and informed them of the appointment of Zedekia Ngavirue as special envoy to lead negotiations with the German Government, excluding the...

Offener Brief und Stellungnahme zum Entwurf “Bayerisches Integrationsgesetz”

An das Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration Herrn Dr. Markus Gruber Ministerialdirektor referat-v4@stmas.bayern.de München, 9. April 2016 Offener Brief und Stellungnahme zum Entwurf “Bayerisches Integrationsgesetz”  Sehr geehrter Herr Ministerialdirektor Dr. Gruber, Die Vereine Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, Ortsgruppe ISD München und der Arbeitskreis Panafrikanismus lehnen Ihren Entwurf für ein “Bayerisches Integrationsgesetz” ab. Wir sind erschüttert über das Ausmaß an diskriminierenden und rassistischen Gesetzesvorschlägen und den Änderungsforderungen bereits bestehender Gesetzesvorlagen in diesem Entwurf, die verfassungsrechtlich verankerte Menschenrechte berühren. Wie kann es sein, dass ein solches Gesetz überhaupt formuliert werden kann, in vollem Bewusstsein, dass hier der Bayerischen Verfassung, dem deutschen Grundgesetz, sowie dem Europarecht widersprochen wird? Angesichts dieser Widersprüche sind die in der Problembeschreibung und der Präambel verwendeten Allgemeinplätze geradezu zynisch. Der gesamte Gesetzestext bedient sich einer populistischen, xenophobischen und Angst schürenden Sprache; der Begriff “Integration” wird hier synonym mit “Assimilation” verwendet. Es ist ausschließlich die Rede von Forderungen an mit rechtspolitischer Agenda konstruierte Personengruppen (wie geflüchtete Menschen), deren unterstellte „Integrationsunwilligkeit“ mit Geldbußen bestraft werden soll. Von den Rechten, die geflüchteten Personen zustehen, wird dagegen nicht gesprochen. In keinem Fall werden Abschottungstendenzen der Mehrheitsgesellschaft und ihre tendenziell wachsenden rassistischen Ressentiments in Frage gestellt und die zunehmende Gewaltbereitschaft aus dem rechtsnationalen Spektrum z.B. gegenüber Menschen mit Fluchterfahrung problematisiert. Stattdessen beruht der Grundtenor des Entwurfes auf der Herstellung einer Dichotomie zwischen einer angeblich homogenen Leitkultur von “uns Bayern” und der vermeintlich „anderen“ Kultur der “Anderen/Fremden/“Flüchtlinge”/MigrantInnen/AusländerInnen bzw. Deutschen mit Migrations-hintergrund”, obwohl Deutschland ein von Pluralismus gekennzeichnetes Einwanderungsland ist. Besonders erschreckend sind für uns die geplanten Änderungen in puncto Schulpflicht – wie soll soziale Inklusion funktionieren, wenn Teilhabe verweigert/illegalisiert wird?...

real life: Deutschland

 Aufgrund der erhöhten Nachfrage haben wir eine Neuauflage der Film-Dokumentation des YoungStar Theaterprojektes gestartet. Diesmal mit englischen Untertiteln! Das YoungStar Theaterprojekt hat von 2006 bis 2009 stattgefunden und war bundesweit aufgestellt. Es war ein Empowerment Theaterprojekt für 12-15 Schwarze Jugendliche, indem wir gemeinsam eine gute Zeit gehabt haben, uns über das Leben als Schwarze Jugendliche ausgetauscht haben, mit Theaterelementen gearbeitet haben als auch im Laufe der Zeit ein eigenes Theaterstück entwickelt haben & damit bundesweit auf Tournee gegangen sind. In der 42-minütigen Doku wird sowohl die Arbeit des Projektes porträtiert, als auch die Gedanken der Jugendlichen zu all dem, was sie zu der Erarbeitung des Stückes inspiriert hat. Wir finden, dass es ein sehr sehr schöner, facettenreicher, witziger Film geworden ist, der auch super einige zentrale Aspekte von Rassismus aus der Perspektive von Schwarzen Jugendlichen beleuchtet.   und hier ein kleiner Teaser Die DVD ist zu beziehen für 10,-€. Ihr unterstützt damit direkt die Jugendarbeit der ISD, da wir mit den überschüssigen Einnahmen weitere gerade entstehende Jugendprojekte selber fördern können. Bei Interesse wendet Euch bitte an: Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V. Lausitzer Straße 10 10999 Berlin www.isdonline.de isdbund@isdonline.de UND für Menschen, die noch ein kleines Extra haben wollen oder noch ein bisschen reinlesen wollen in das projekt, die Arbeit udn die Hintergründe, gibt es auch eine Dokumentationsbroschüre die mit der DVD verschickt werden kann. (zum Download leider zu groß) Sharen...